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GEMEINDE  SCHANDORF
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Bräuche im Jahreslauf

Der Winter war eine Zeit des Ausspannens und der Unterhaltung. Dabei waren Bräuche Höhepunkte der Feiern.

Die Allerseelenfeier beim Kriegerdenkmal im Friedhof war der Beginn dieser Bräuche.

Frauen trafen sich an den Winterabenden zum Federnschleißen. Eine Frau half der anderen, die Aussteuer für die Kinder rechtzeitig fertig zu stellen. An diesen Abenden wurde viel Neues erzählt, viele Leute trafen zusammen.

Das Weben von Säcken, die Herstellung von Leinen und das Flechten von Körben hatten in Schandorf eine reiche Tradition. Eine besondere Spezialität sind die aus Kukuruzstroh geflochtenen cekeri-Taschen.

Am 4. Dezember, dem Tag der hl. Barbara wurde Weizen mit Wasser in einem Teller angesetzt und Kirschzweige in einer Vase angesetzt. Das Erblühen der Kirschenzweige wurde als Hinweis interpretiert, dass jemand aus der Familie im kommenden Jahr heiraten würde.

Die Gestalten des Nikolaus und Krampus als gutes und böses Prinzip sollten die Kinder zur Folgsamkeit anhalten.

Vor dem ersten Adventsonntag wird im Rahmen einer kleinen Feier das Licht bei der Dorfkrippe entzündet. Neun Tage vor Weihnachten gehen die Frauen von Haus zu Haus zur Herbergssuche indem sie eine Marienstatue mittragen.

Am Nachmittag des Heiligen Abends singen die Kinder von Haus zu Haus ihre Weihnachtslieder. Am Heiligen Abend wird Weihrauch und Weihwasser durch das Haus getragen, um Haus und Hof von bösen Geistern zu befreien.

Familienbesuche am Christtag gehören zur Tradition in Schandorf.

Am Tag der Unschuldigen Kinder gehen die Kinder mit eigens geflochtenen Ruten (šubre) zum Auffrischen.

Neujahrwünsche werden mit einem eigenen Spruch überbracht. Am 6. Jänner gehen Kinder als Hl. Drei Könige verkleidet von Haus zu Haus und sammeln Geld für die Missionsgebiete. Der Fasching wird in Schandorf traditionell mit einem Umzug gefeiert.

In der Karwoche ratschen die Ministranten durch das Dorf. Am Ostersamstag wird das Osterfeuer entzündet und zu einer Feier gestaltet.

Am Ostermontag besuchen die Dorfbewohner in Abwandlung des biblischen Emmausganges den Eisenberg.

Maibaumaufstellen und Maibaumumschnitt sind traditionelle Dorffeiern.

Die Fronleichnamsprozession wird feierlich abgehalten. Am Annakirtag im Juli schaut jeder Schandorfer, dass er in sein Heimatdorf zu Besuch kommt. Mit dem Erntedankfest wird das Jahr abgeschlossen.

Eine Besonderheit in Schandorf ist die Feier des „aldomaš“.Nach dem Abschluss einer größeren Arbeit oder eines Geschäftes wird er gefeiert.