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GEMEINDE  SCHANDORF
A - 7472 Schandorf 150
Tel.: +43(0)3364/2327
Fax: +43(0)3364/2327-45
E-Mail: post@schandorf.bgld.gv.at
Amtsleiter: Manuel Kolonovits 

Parteienverkehr:
Montag - Freitag
10:00 - 12:00 Uhr

WICHTIGE LINKS

Gemeindewappen

Verleihungsurkunde vom 17. Juli 1998:
Die Burgenländische Landesregierung hat in ihrer Sitzung am 14. Juli 1998 der Gemeinde Schandorf das Recht zur Führung des nachstehend beschriebenen und dargestellten Wappens verliehen: In Gold ein roter Dreiberg von ineinandergeschobenen Hügeln aus dem ein roter Baum mit breiter Krone wächst belegt mit drei goldenen Ähren.

Die Dorfgemeinde Schandorf wird erstmals im Jahre 1244 als „villa Chem“ urkundlich genannt. Zu dieser Zeit war der Ort ein deutsch besiedeltes Bauerndorf, das zur ungarischen Grenzwächter- und Schützensiedlung des 11. Jahrhunderts (Wart) gehörte. Nachdem im 15. Jahrhundert das Schicksal von Schandorf eng mit dem der Herrschaft Schlaining unter Andreas Baumkircher verbunden war, kam der Ort 1537 in den Besitz der Grafen Batthyány, die das durch die Türkenkriege verödete und entvölkerte Dorf mit kroatischen Bauern neu besiedelten. Die Symbolik des neuen Gemeindewappens deutet auf Geschichte und wirtschaftliche Situation des aufstrebenden Ortes: Der Dreiberg, Symbol für eine große Anzahl von Hallstattgrabhügeln erinnert daran, dass die Gegend um Schandorf einen der am frühesten besiedelten Plätze des südlichen Burgenlandes darstellt; der Lebensbaum ist Zeichen für das sich immer wieder erneuernde Leben in der Gemeinde.
Die drei goldenen Ähren verweisen auf die Schandorfer Landwirtschaft, verheißen aber auch das lebensnotwendige Brot über Zeiten hinweg und zeugen vom Fleiß der GemeindebürgerInnen; die Farben Rot-Gold wurden zum Zeichen der Verbundenheit mit dem Land Burgenland gewählt.

Altes Gemeindesiegel:
Das Gemeindesiegel von 1872 zeigt eine aufgestellte Getreidegarbe mit davor überkreuztem Getreiderechen mit Sense. Die ungarische Aufschrift "Csemi Község"(Gemeinde Schandorf) auf diesem Siegel findet sich ab 1873 auch ohne die Bilddarstellung. Die Ablichtung des Siegels stammt aus einer Bestätigungsurkunde der Ortsvorstehung von Schandorf vom 23. Februar 1872.